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Die Anthropologie versteht sich hier als Brückenfach zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. Sie schließt auch die nächsten Verwandten der Menschen im Tierreich, die nicht-menschlichen Primaten, mit ein. Diese Einführung vermittelt die ganze fachliche Breite im Grundstudium. Basierend auf einem Vorschlag der „Gesellschaft für Anthropologie e.V.“

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The Power of Place: Geography, Destiny, and Globalization's Rough Landscape

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American Value: Migrants, Money, and Meaning in El Salvador and the United States (Chicago Studies in Practices of Meaning)

During the last half-century, El Salvador has reworked dramatically. traditionally reliant on fundamental exports like espresso and cotton, the rustic emerged from a brutal civil struggle in 1992 to discover a lot of its nationwide source of revenue now coming from a huge emigrant workforce—over 1 / 4 of its population—that earns funds within the usa and sends it domestic.

After Man: A Zoology of the Future

What unique creatures does the next day to come carry? Dougal Dixon's vintage paintings of speculative anthropology blends technology and myth in a gorgeous zoology of the long run.

Exit: The Endings That Set Us Free

The knowledge of claiming goodbyeIn this clever and provocative publication, the popular sociologist Sara Lawrence-Lightfoot trains her lens at the myriad exits we make in our lives: exits huge and small, striking and traditional, quickly and persistent, painful and freeing. Exits are ubiquitous. a part of the old narrative of our kingdom, they mark the actual landscapes we inhabit; they're braided into the arc of our person improvement, laced into our intergenerational relationships, formed by way of financial concern, worldwide mobility, and technological options.

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Sie synthetisieren Tropo-Kollagen, eine Vorstufe des Kollagen I, welches nach Hydroxylierung der Aminosäureketten in das Interstitium abgegeben wird, wo seine Reifung zum Kollagen und die Fibrillenbildung erfolgt. Durch Produktion von alkalischer Phosphatase wird der geeignete pH-Wert für die nachfolgende Mineralisation eingestellt. Die Synthese zahlreicher NCPs ist ebenfalls eine Leistung der Osteoblasten, ebenso wie die Produktion von Matrixvesikeln zur Akkumulation von Calcium und Phosphat und deren gezielte Abgabe an den Ort der Mineralisation (Lowenstam u. Weiner 1989). Osteoblasten hüllen sich durch die Osteoidbildung und deren nachfolgende Mineralisierung somit selbst ein, was once zu deren morphologischer Differenzierung in Osteozyten, die Zellen des reifen Knochens, führt. Sie liegen in Hohlräumen (Lakunen) der mineralisierten Matrix und kommunizieren miteinander über lange Zellprozesse, welche in Tunneln (Canaliculi) verlaufen (Abb. 2. 18). professional mm3 Knochen können bis zu 15 000 Lakunen gezählt werden, die aufgrund ihrer geringen Größe aber lediglich etwa 1% des Knochenvolu- Abb. 2. 18. a Schema der mikrostrukturellen business enterprise eines kompakten Knochens. Zeichnung: M. Schulz Prähistorische Anthropologie seventy five Abb. 2. 18. b Histologischer Querschnitt der Oberschenkelkompakta einer frühmittelalterlichen Bestattung. Die Osteone und auch die Osteozytenspalten sind aufgrund des guten Konservierungsgrades sehr intestine differenzierbar. Aufnahme im Differentialinterferenzkontrast. Foto: S. Doppler mens ausmachen. Das Netzwerk der Canaliculi bildet dabei die enorme Oberfläche von rund 1200 m2 beim erwachsenen Mann (Martin et al. 1998). Osteozyten halten den Knochenstoffwechsel aufrecht und stehen im Dienst der Reizleitung für mechanische Reize, vermutlich über Änderungen der Strömungssituationen in den Canaliculi. Etwa ninety% der Osteoblasten werden jedoch nicht durch das Knochenmineral eingeschlossen wie die späteren Osteozyten, sondern verbleiben als bone lining cells (BLC) auf der Oberfläche neu synthetisierten Knochens liegen. Sie kommunizieren mit den Osteozyten und sind wie diese mechanosensitiv, da sie Knochenbildung bzw. -umbau in Antwort biochemischer oder mechanischer Reize initiieren. Die bone lining cells stellen somit eine Reservepopulation von Zellen dar, welche im Falle raschen Bedarfs die Sezernierung von Osteoid wieder aufnehmen können. Im Gegensatz zu den vorgenannten Zelltypen entstammen die Osteoclasten, knochenresorbierende Zellen, einer Makrophagen-Monozyten-Zelllinie des hämatopoietischen Anteiles des Knochenmarkes (Martin et al. 1998, Lian u. Stein 1999, Teitelbaum 2000, Suda et al. 2001). Diese mehrkernigen Riesenzellen entstehen durch Fusion von mononukleären Vorläuferzellen und produzieren das Enzym Carboanhydrase, welches die unmittelbare Umgebung ei- 76 Evolution des Menschen nes Osteoclasten bis auf einen pH von 4,5 ansäuern kann. Der Knochenabbau erfolgt durch Hydrolyse zunächst des Minerales, dann der organischen Grundsubstanz, und zwar mit einer cost von mehreren zehn bis zu a hundred µm professional Tag.

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